Hört sich komisch an, ist aber so: Wer vor allem an den Wangen und auf der Stirn unter Pickeln und Mitessern leidet, sollte darüber nachdenken, seine Haare über Nacht zurückzubinden. Grund dafür ist der Talg, der von der Kopfhaut über die Haare ins Gesicht wandern und die Poren der Gesichtshaut verstopfen kann. Vor allem Menschen, die Ihre Haare nicht allzu häufig waschen, um beispielsweise trockene Kopfhaut oder trockene, spröde Haare nicht noch mehr auszutrocknen, können von solchen, durch das natürliche Fett der Haare ausgelösten Hautunreinheiten, betroffen sein. Wer kurze Haare hat, kann zu einem Haarband oder zu Spängchen greifen, um nachts übermäßigen Kontakt mit der Gesichtshaut zu vermeiden.

Auch Haarpflegeprodukte, die bei ihrer Anwendung auf die Gesichtshaut geraten, können Hautunreinheiten verursachen. Vor allem Ponys, die mit Gel oder Wachs in Form gebracht werden, geben das porenverstopfende Haarstyling- oder Haarpflegeprodukt im Laufe des Tages an die Haut an der Stirn ab und können Pickel und Mitesser verursachen. Empfohlen wird eine kurze Reinigung der Stirn nach dem Hairstyling. Um die eben gezauberte Frisur nicht gleich wieder zu zerstören, verwendet man zur Reinigung kein Wasser, sondern greift zu Wattepad und Gesichtswasser. So ein mit Gesichtswasser getränktes Wattepad lässt sich leicht unter den gestylten Pony schieben und verhindert eine allzu starke Ablagerung des Haarproduktes an die Gesichtshaut.

Ponys können aber auch eine weitere negative Wirkung auf die Gesichtshaut haben. Häufig beobachtet man bei Ponyträgern eine pickelige, unreine Stirn. Der Grund dafür ist recht banal: Menschen mit Ponyfrisur neigen dazu, sich über den Tag verteilt dutzende Male am Tag ins Gesicht zu fassen, um sich die Mähne aus den Augen zu streichen und für klare Sicht zu sorgen. Die an den Fingern haftenden Bakterien werden so immer wieder zur Stirn befördert und finden in den etwas größeren Poren dieser Gesichtspartie ein neues Zuhause. Ponyträger sollten darauf achten, sich besonders häufig die Hände zu waschen und natürlich so selten wie möglich ins Gesicht zu fassen. Letzteres ist leichter gesagt als getan, deswegen hilft eine leichte Kürzung oder ein allmorgendliches Fixieren des Ponys, um für klare Sicht – auch ohne ständiges Korrigieren mit den Fingern – zu sorgen.


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