Schon die Aborigines, Australiens Ureinwohner, kannten die wundersame Wirkung des in Australien heimischen Teebaumes und nutzen dessen Öl, um Haut- und Wundkrankheiten zu heilen. Seit 1925 gilt die desinfizierende, bakterizide, sprich bakterielle Erreger vernichtende, und fungizide, also Pilze oder ihre Sporen abtötende, Wirkung des Teebaumöls als medizinisch erwiesen. Die entzündungshemmende und wundheilende Wirkung des Teebaumöls eignet sich besonders für die Behandlung von Akne, sollte aber vor der Anwendung an unauffälligen Hautpartien getestet werden, da viele Menschen allergisch auf Teebaumöl reagieren. Außerdem sollte beim Kauf unbedingt auf ökologisch einwandfreie Gewinnung des Öls geachtet werden, da vor allem in den letzten Jahren vermehrt minderwertige Ware auf den Markt gebracht wurde. Empfohlen wird der Gang zum Naturkostladen oder zum Reformhaus.
Wurde ein hochwertiges Teebaumöl erworben, gibt es mehrere Anwendungsmethoden, welche gegen Pickel und Mitesser wirken. Führen Sie zum Beispiel ein mit Teebaumöl getränktes Wattestäbchen mehrmals täglich über Ihre Hautunreinheiten oder reichern Sie Ihr Badewasser mit ca. 10 Tropfen Teebaumöl an und schon entfaltet sich die heilende Wirkung dieses lange Zeit unterschätzten Naturproduktes. Auch ihr Gesichtswasser oder Ihre Gesichtscreme können Sie mit Teebaumöl anreichern, um Hautunreinheiten täglich aufs Neue vorzubeugen. Selbst pur kann Teebaumöl einen Ersatz für das klassische Gesichtswasser darstellen: Tupfen Sie Ihre Gesichtshaut nach der morgendlichen und abendlichen Reinigung mit einem mit Teebaumöl befeuchteten Wattepad ab, halten Sie dabei aber unbedingt die Augen geschlossen! Der Kontakt von Augen und Schleimhäuten mit ätherischen Ölen aller Art sollte unter allen Umständen vermieden werden.