Die Behandlungsformen bzw. Therapie der Neurodermitis sind sehr vielfältig, da auch die Ursachen dieser sehr differenziert sind. Wichtig ist hier eine individuelle Neurodermitis Therapie, welche sich auf genaue Ausbreitung und Lokalisation der Erkrankung bezieht. Wichtig für die individuelle Therapie sind Faktoren wie Alter, Lokalisation und Ausbreitung der Ekzeme, sowie Beschaffenheit der Hautveränderungen.
Grundsätzlich besteht die Therapie der Neurodermitis aus 2 wesentlichen Aspekten.
Sie besteht einerseits aus einer rein symptomatischen Basispflege und andererseits aus medikamentösen Wirkstoffen, welche als Entzündungshemmer fungieren. Unter der Basistherapie verstehen wir eine ausreichende Körperpflege. Dazu zählt die Benutzung fetthaltiger Cremes, welche den Heilungsprozess der Haut ankurbeln sollen. Durch diverse Cremes soll versucht werden die natürliche Schutzfunktion der Haut wieder aufzubauen, um sie stabil gegenüber fremden Schädlingen zu machen.
Die medikamentöse Therapie bezieht sich unter anderem auf Erreger, welche sich im Hautbild zeigen. Beispielsweise kann eine übermäßige Besiedlung der Haut mit dem Staphylococcus aureus mit einer geeigneten Antibiose behandelt werden. Des Weiteren werden bestimmte entzündungshemmende Salben eingesetzt, welche aus dem Hause der Immunsuppressiva stammen. Diese Medikamente sind entzündungshemmend, wirken gegen den Juckreiz und dämmen das Immunsystem, sodass eine verminderte Reaktion auftritt.