Die Symptomatik der Neurodermitis bezieht sich lediglich auf die Haut. Ein typisches Symptom der Neurodermitis ist die extrem ausgetrocknete Haut, welche nicht mehr in der Lage ist genug Feuchtigkeit zu speichern. Des Weiteren finden wir einen erniedrigten Anteil an wichtigen Hautfetten bei der Neurodermitis. Dies hat fatale Folgen. Die Haut wird extrem rau und neigt zu einer vermehrten Schuppenbildung.
Die Haut verliert somit eine ihrer wichtigsten Funktionen, nämlich die der Barriereschicht gegenüber schädlichen Umweltstoffen. Schädlinge gelangen so nun leichter in die bereits verletzte Haut hinein und lösen eine erneute Entzündungsreaktion aus. Dieser Ablauf stellt einen Teufelskreis dar.
Des Weiteren verliert die Haut enorm wichtige Regulierungsfunktionen. Die Schweißbildung ist nicht mehr optimal gewährleistet, was fatale Folgen nach sich ziehen kann. Der Patient neigt schnell zu einer Überhitzung, was zu einer Leistungsminderung führen wird.Die Hautdurchblutung ist stark herabgesetzt, was folglich zu einer verminderten Temperaturregulierung führt.
Ein wichtiges Symptom der Neurodermitis ist der stark quälende Juckreiz. Dieser Juckreiz kann als dermaßen quälend und stark beschrieben werden, dass er als Minderung der Lebensqualität betrachtet werden kann. Das folglich ununterbrochene Kratzen der Patienten führt wiederum zu einer erneuten Schädigung und gleichzeitig Entzündung der Hautschichten.
Der sog. Milchschorf, welcher bevorzugt bei Säuglingen auftritt ist eine Kombination aus einer gelblich bis weißen Kruste mit einer stark feuchten Entzündungsreaktion. Diese Ekzeme breiten sich meist flächig auf den Außenseiten von Armen und Beinen, sowie im Gesicht aus. Die Beugeekzeme treten gehäuft bei Kindern und Jugendlichen auf. Charakteristisch finden wir solche Flechten in den Ellenbeugen, Kniekehlen und auch im Gesichtsbereich.